Riester -> Altersvorsorgedepot
Übergang Riester Altersvorsorgedepot Fehlervermeidung Beratungsintensiv Sinnvoll
Misstrauen ist längst Volkssport.
Wenn man über das für 2027 geplante Altersvorsorgedepot spricht, wird diese Aussage einmal mehr bekräftigt. Riester wird komplett abgewatscht und, dass jetzt etwas Neues kommt, gilt als Synonym für fehlende Verlässlichkeit und Scheitern der Politik. Riester wurde 2002 eingeführt und war sicher nicht das ultimative Nonplusultra. Bei richtiger Beratung und individuell abgestimmt, bleibt immer noch ein Produkt, bei dem aufgrund seiner Garantien mit Beginn der Auszahlphase kein Minus stehen kann.
Somit steht bei Riester etwas auf der Habenseite, dass dem Sparverhalten und dem Wunsch am Ende nicht mit Minus rauszukommen, dass dem deutschen Kleinanleger nach wie vor wichtig ist. Sicher war Riester nicht für jedermann geeignet, aber es ist dennoch besser als sein Ruf. Jetzt kommt das Altersvorsorgedepot.
In bisher 2 kurzen Folgen meines Podcasts reden wir über die neuen Möglichkeiten durch das Altersvorsorgedepot und auch darüber, was in diesem Zuge bei bestehenden Riesterverträgen nachjustiert wurde.
Die Reform geht meiner Einschätzung nach in die richtige Richtung. Das Altersvorsorgedepot wird bei seiner Einführung sehr beratungsintensiv. Hier gilt es vor allem beim Umgang mit noch bestehenden aktiven, aber auch stillgelegten Riesterverträgen Fehler zu vermeiden. Es wird oft geschrieben, dass durch diese Reform Riester zwangsläufig zum Minusgeschäft wird. Das ist, schon aufgrund vorhandener Garantien zum Ablauf, Unsinn. Durch eigene Fehler sind Verluste jedoch möglich. Aber das ist nicht nur bei Riester so. Oberste Priorität sollte beim Wechsel von Riester in die neue Welt haben Fehler zu vermeiden, dann gibt es bei den alten Verträgen auch kein MINUS.