Beraten (lassen) statt raten…

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Das regelt der Markt…
Eine Floskel oft so lapidar dahergesagt, aber was regelt er denn, der Markt?

Dazu muss man sich zunächst die Frage stellen: Was ist die Börse überhaupt?

Ich will das einmal ganz einfach runterbrechen:
Börse ist die Bewertung von Unternehmen durch die Erwartungshaltung der Marktteilnehmer.
Das hat mit dem tatsächlichen Wert der Unternehmen mal mehr, mal weniger und manchmal gar nichts mehr zu tun.
Das sollte man sich immer vor Augen führen. Aber genau in diesem Spread zwischen tatsächlichem, oft auch inneren Wert bezeichneten Wert und dem durch Erwartungshaltung der Anleger erzielten Kurs einer Aktie liegen Chance und Risiko.
Für manche ist das grundsätzlich Zockerei und hat mehr mit Casino als mit solidem Kapitalaufbau zu tun.
Aber genau darin liegt die Crux. Beim Sparbuch gehe ich hin, bekomme 0,5% oder was auch immer an Zinsen. Ende.
An den Märkten investiere ich in die Wertschöpfung, muss einfach runtergebrochen eine gewisse unternehmerische Denke mitbringen, um Aktien auch bewerten zu können.
Dazu kommt bei Einzelaktien noch die Spezifik der jeweiligen Branche.
In vielen Gesprächen mit Anlegern tritt immer wieder das gleiche Problem zu Tage. Man hat eine Meinung zu einem Unternehmen, ob es fair bewertet ist gleicht häufig „Rate mal mit Rosenthal“.
Die Lösung hier ist simpel: Überlass das Research, also die Auswahl, der Aktien-Profis. Hier ist es wie im richtigen Leben. Da gibt es gute, sehr gute Aktienprofis - aber auch jede Menge Pfeifen.
Um letzteren möglichst aus dem Weg zu gehen, braucht man, wenn einem selbst die Expertise fehlt, einen guten Berater. Der kostet Geld.
Sparsamkeit ist eine Tugend, Geiz eine Sünde; auch wenn der Mediamarkt sie salonfähig gemacht hat. Das zu realisieren ist bei Geldanlagen ein Prozess, der bei manchen länger und bei anderen nur von kurzer Dauer ist…
Das waren jetzt keine „Breaking News“ aber vielleicht ein kleiner Anstoß für das heiße Wochenende.
Euch ein schönes solches … 🙋‍♂️